Insider verurteilt
Endlich wurde ein Insider erwischt und (nach seinem Geständnis) zu einer ordentlichen Haftstrafe verurteilt. Mitchel Guttenberg, ehemaliger Manager bei der UBS in New York, hat hunderte geplante Änderungen bei den Einschätzungen der Analysten aus dem Hause UBS an befreundete Hedge Fonds Trader weiter gegeben, die damit $10 Millionen bzw. $7.5 Millionen verdienten.
Neben Guttenberg wurden im März 2007 weitere 12 Personen festgenommen, die zwischen 2001 und 2006 ein weit reichendes Insider-Netzwerk zwischen der UBS, Bear Stearns (R.I.P.), Morgan Stanley sowie der Bank of America errichtet hatten.
Guttenberg ist nun der erste, der verurteilt wurde; und zwar zu 6½ Jahren Haft und der zahlung von $15,8 Millionen.
→ Ex-UBS Manager Sentenced to Prison in Insider Case (Bloomberg)
Gier frisst Hirn, was soll man sonst noch dazu sagen.
Aber ich bin mir sicher, dass es noch viele solcher Insider Ringe gibt, die niemals auffliegen werden. Es ist wie beim Drogenschmuggel, es wird nur ein Bruchteil des Stoffes sichergestellt…
Schade. Im ersten Moment (=beim Lesen des Feedreader-Ausschnitts) hatte ich ja den hier im Kopf:
http://www.tagesschau.de/inland/neuergeneralsekretaer100.html
Nicht doch! Politiker würden so etwas niemals machen.