Als im März der Goldpreis kurz vor der Marke von $1000 stand und alle Welt von Gold redete, die Anleger sich scharenweise in langen Schlangen vor den Gold- und Münzhandlungen anstellten und die Banken unendlich viele Goldzertifikate auf den Markt warfen, warnte ich am 10.3. vor einer Topbildung beim Gold. Wie sich im Nachhinein herausstellte, war diese Aussage zeitlich recht gut abgepasst (bis auf die obligatorischen zwei Wochen…).

Seitdem habe ich hier mehrmals einen beabsichtigten Kaufpreis von $750 bis $800 erwähnt. Heute ist der Goldpreis in diese Zone hineingelaufen (Tief bei $775, aktuell bei $788; das Realtime Orderbuch des Futures gibt es bei der CME). Kurzfristig orientierte Trader können schon einmal den Kaufknopf entsichern, um nach dem massiven Preisverfall auf einen rebound zu setzen. Mittelfristig dürfte es im Laufe des Jahres aber wohl noch günstigere Gelegenheiten geben.