Folgen des Kursrutsches bei Fannie Mae und Freddie Mac
Bisher ist schon einiges über die beiden halb staatlichen Hypothekenanbieter Fannie Mae (FNM) und Freddie Mac (FRE) geschrieben worden. Die Folgen für den US Immobilienmarkt wären sicher dramatisch, wenn die beiden Unternehmen vom Markt verschwinden würden, halten sie doch mit Hypotheken im Volumen von $5 Billionen ($5.000.000.000.000) knapp 50% aller Hypotheken des US Immobilienmarktes. Sie sind damit zu groß, um bankrott zu gehen (“Too big to fail”).
Andere Folgen, die die bisherigen Kursverluste bereits nach sich ziehen werden, sind bisher weniger angesprochen worden. Da die beiden Aktien als äußerst sichere, da quasi vom Staat garantierte, Anlagen angesehen wurden, waren sie bei institutionellen Anlegern sehr beliebt, besonders bei Pensionsfonds. Diese haben sich scheinbar gestern im großen Stil von der Aktie getrennt, bevor die beiden Unternehmen vom Staat übernommen werden (nach Chapter 11?), wobei die bisherigen Aktionäre vermutlich leer ausgehen dürften. Wenn schon Beschiss, dann auch richtig.
Mit den bereits jetzt angehäuften enormen Verlusten, dürften viele US Amerikaner beim Öffnen des nächsten Kontoauszuges ihres Rentenfonds große Augen machen und ihren Übergang in den Ruhestand neu planen. Auch Banken und andere institutionelle Anleger werden schwere Verluste buchen müssen. Schaut Euch einfach mal die entsprechenden Listen an, wer mit wieviel Kapital noch Ende März investiert war: Großinvestoren für FRE und FNM.


Too big too bail
(man was eine geile Überschrift).
Die Amis verhauen bei der Aktion womöglich noch ihr Triple A …
Hä? Wieso das denn? Läuft doch alles prima. Sagte zumindest Standard & Poors im Februar 2008: S&P comments on United States AAA rating
Dass Legg Mason auch darin steckt … Die haben schon (hallo Leidensgenossen) Yahoo! dick im Depot …
Vorbörslich beide schon wieder mit -20% in der Grütze…