In dem Artikel “The next bubble: Priming the markets for tomorrow’s big crash” äußert der Autor Eric Janszen die Meinung, dass die Konjunktur in den USA keine Wirtschaftszyklen sondern Blasenzyklen durchläuft, wobei eine Blase die andere ablöst. Die folgende Blase muss immer größer sein, als die vorhergehende, um die Verluste durch deren Platzen zu kompensieren. So beziffert er die Größe dot.com-Blase auf 7 Billionen US Dollar, die aktuelle Immobilienblase auf 12 Billionen Dollar und erwartet für die nächste Blase einen Umfang von etwa 20 Billionen Dollar.

Doch wo und wann entsteht die nächste Blase? Janszen nennt einige Voraussetzungen, die für die Bildung einer Blase erfüllt sein müssen, wie z.B.:

  • die Gründung von Hunderten oder sogar Tausenden neuer Unternehmen, die sich über IPOs finanzieren
  • der Industriezweig muss bereits existieren, während die vorhergehende Blase platzt
  • Steuervorteile und Anlageschutz für Investoren in diesem Industriezweig müssen bei der Regierung zumindest in der Phase der Beschlussfassung sein
  • der Industriezweig muss populär sein und von Politikern und Journalisten oft genannt werden

Diese Kriterien lassen den Autor den Schluss ziehen, dass die nächste Blase bereits am Entstehen ist, und zwar im Bereich der Alternativen Energien.

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