In dem Artikel Zertifikatekäufer: Hilflos dem Emittenten ausgeliefert? auf FAZ.NET heißt es:

Zudem sei es für den Anleger Glücksache, ob er seine Produkte nach Wunsch wieder verkaufen kann. „Wenn der Emittent keine Kurse stellt oder nicht bereit ist zu handeln, wird der Anleger seine Produkte nicht los“, sagt Schneider.

Weiter liest man darin, dass aufgrund der extrem hohen Anzahl ein Vergleich der unterschiedlichen Produkte für den Trader völlig umöglich sei. Trotzdem ist der Zertifikatemarkt in Deutschland mit einem Volumen von über 140 Milliarden Euro der größte der Welt.

Die Dimension kann man sich auch dadurch klar machen, indem man sich einmal anschaut, was am Börsenplatz Frankfurt gehandelt werden kann (Stand 8. Februar 2008):

  • 10350 Aktien
  • 158389 Anleihen
  • 3290 Fonds
  • 134754 Hebelprodukte (Exoten, Knock Out, Optionsscheine)
  • 151588 Anlageprodukte (Aktienanleihe, Basket-Zertifikate, Bonus-Zertifikate, Discount-Zertifikate, Garantie-Zertifikate, Index-Zertifikate, Outperformance-Zertifikate, Sonstige)

Also, ich finde ja schon die paar hundert Aktien aus DAX, MDAX, TecDAX, Nasdaq 100 und S&P 500 recht schwer zu handhaben, aber 300000 derivative Produkte sind wirklich nicht mehr überschaubar.