Oha, was für ein Abverkauf an den Weltbörsen. Kursverluste wohin man blickt, angeführt vom TecDAX mit einem Minus von knapp -4%, direkt gefolgt vom brasilianischen Bovespa und dem spanischen Ibex. Österreich, Großbritannien, Frankreich und die Schweiz reihen sich ein. Aber auch der Nasdaq Composite und der S&P 500 weisen mit -2,5% kräftige Verluste vor. Die Zahlen von der Citigroup werden also von uns Tradern nicht so positiv aufgenommen (zugegeben, eine leichte Untertreibung), aber die gerade veröffentlichten Zahlen von Intel (nachbörslich -15%) werden dem Nasdaq Composite und allen anderen Börsen morgen den Garaus machen. Die US Futures sackten daraufhin um einen weiteren Prozentpunkt ab. Wenn morgen die Zahlen von JP Morgan vorbörslich ebenfalls enttäuschen, dürften wir einen ordentlichen Rutsch bekommen. Wird es der “big one”?

Die Bären gewinnen die Oberhand im US Aktienmarkt. Der nächste Kursrutsch wird ein sehr kräftiger sein und nicht lange auf sich warten lassen. Das werden dann die Tage sein, in denen Daytrader innerhalb weniger Tage ihr Jahreseinkommen verdienen können, wenn sie auf der richtigen Seite stehen. Die 12000 sind meiner Meinung nach also nur der erste Zwischenhalt, bevor die Reise in Richtung 10000 weiter gehen wird.

(→ Charttechnik für den Dow Jones, Nasdaq, DAX und Co.)

Aktienindizes nach ihrer Tagesperformance am 15.01.2007 (→ vollständige Tabelle mit SMA- und RSI-Werten)

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