Wie ich bereits im Beitrag “Hypothekenkrise kein Problem für Banken: Lasst Euch nicht veralbern” geschrieben habe, kennen wir noch lange nicht das Ausmaß der Krise. Die involvierten Banken versuchen weiterhin zu vertuschen und legen erst wenn es sich nicht weiter verheimlichen lässt nach und nach konkrete Zahlen vor. Statement Nummer 3 von der WestLB, nachzulesen auf dem Onlineportal der Wirtschaftswoche:

Der Wertpapierbestand der WestLB-Gruppe inklusive aller Töchter im Subprime-Sektor belaufe sich auf 1,25 Milliarden Euro, sagte ein WestLB-Sprecher am Samstag. Die Papiere seien bei den Ratingagenturen zu 98 Prozent mit „A“ oder besser eingestuft, 87 Prozent sogar mit „AA“ oder besser.

Die Summe von 1,25 Mrd. Euro bedeutet also “praktisch nicht in Subprimes investiert”. Aha!?

Share