Trader's Breakfast

Guten Morgen!

Nach dem Abverkauf von über 3% in den wichtigsten U.S. Indizes konnten diese sich in der zweiten Handelshälfte noch auf “nur” ca. -2% wieder erholen. Es heißt ja, dass in der zweiten Handelshälfte – und hier besonders am Donnerstag und Freitag – das sogenannte “Smart Money”, das schlaue Geld, also die Professionellen Marktteilnehmer agieren. Heute und Anfang nächster Woche muss sich herausstellen, ob es wirklich schlau war, in dieser Situation long in den Markt zu gehen, also ob es eine Überreaktion aus Angst vor dem Platzen einer eventuell existierenden Kreditblase ist, oder wirklich mehr dahinter steckt. Charttechnisch ist jedenfalls einiges an Porzellan zerschlagen worden.

Heute kommen wenige Neuigkeiten aus der Konjunktur. Die Daten zum Bruttoinlandsprodukt der USA sollten schon eine gewisse Stärke der U.S. Wirtschaft andeuten, um die Angst vor der Kredit-Krise (credit crunch) abzuschwächen.

Wie vorgestern schon geschrieben, sollte man den Japanischen Yen genau beobachten, der im gestrigen Handelsverlauf von 120,5 Yen pro Dollar auf 118 JPY/USD gestiegen ist (und auch gegen den Euro). Aktuell gibt er wieder etwas nach, aber wenn die Carry Trader ihre in Yen aufgenommenen Kredite zurückzahlen wollen, dürfte die Nachfrage nach dem Yen weiter zunehmen, dieser weiter steigen und weitere Marktteilnehmer veranlassen, ihre Carry Trades glatt zu stellen.

Die Vorgaben aus Asien sind aktuell (ca. 7:20 Uhr ) wie zu erwarten tiefrot: Nikkei -2,3%, Hang Seng -1,9%, der Kospi -3,7%.

Ich wünsche Euch einen erfolgreichen Handelstag und ein schönes Wochenende. Das haben wir uns nach dieser Woche auch verdient.

Termine

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