Im Allgemeinen kümmere ich mich nicht um so ein Zeugs, dafür ist mir meine Zeit zu kostbar. Aber wenn ich irgendwo -60% oder mehr sehe, schaue ich schon einmal hin. Außerdem wurde ich auch durch einen Artikel von Nico vom Aktien-Blog auf die Aktien von Star Energy (S8Z1, WKN A0H1KV, ISIN US85511V2034), StarGold (STZA, WKN A0LE2S, ISIN US85528Y1091) und Russoil (DQA1, WKN A0MSKW, ISIN US78307Y1010) aufmerksam. Wie ich gestern schon in einem Kommentar vermutet habe, wird die “Schuld” für den Absturz der Aktien wieder einmal den bösen Short Sellern in die Schuhe geschoben. In einem Forum habe ich Zitate aus dem Text eines E-Mail Börsenbriefes gefunden:

Wie ich aus Kollegenkreisen erfahren habe, sind einig große Investmentbanken drauf spezialisiert, bei Werten, die große Börsenbriefe aus dem Depot nehmen, mit zweistelligen Millionensummen short zu gehen. Ich weiß nicht, wie lange die Bafin hier noch zusieht. In anderen Ländern ist so was unzulässig und strafbar.

Das ist natürlich Quatsch. Nach einem ähnlich gelagerten Fall vor einem Jahr (De Beira Goldfields – Verbrannte Erde?), in dem es sogar einen (hüstel) “Offenen Brief” an die BAFin gab, habe ich u.a. folgenden Fragen gestellt:

  • Warum ist es in Ordnung, wenn die Aktien von Unternehmen, die gerade einmal seit ein paar Tage an den deutsche Börsen gehandelt werden können, aufgrund einer hohen medialen Abdeckung von Null auf Hundert steigen?
  • Warum beantragen kerngesunde Top-Unternehmen überhaupt das Listing an deutschen Börsenplätzen, wenn sie dann den bösen Short Sellern hilflos ausgeliefert sind?

Bisher habe ich keine Antworten auf diese Fragen gefunden.

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