Wie hier im Blog schon oft erwähnt, sehe ich die auf dem (bislang noch) billig verfügbaren Geld basierende Kreditblase als große Gefahr für die weltweiten Finanzmärkte an. In einigen interessanten Artikeln gehen das Handelsblatt (US-Immobilienkrise kocht hoch), das Börsennotizbuch (Augen auf die Zinsen! - Vergessen Sie die Konjunktur.) und MSN Money Kolumnist Jim Jubak (Drowning in cheap money – But this time it’s not the economy, stupid.) auf die sich langsam zeigenden Probleme auf dem US Immobilienmarkt ein.

Billiges Geld hat dort zur erhöhten Vergabe riskanter Kredite (sub-prime loans) geführt. Die Verkettung der Banken über Credit Default Swaps kann keiner nachvollziehen, so dass es bei dem exorbitanten Volumen an vergebenen Krediten nur eine Frage der Zeit ist, bis auch größere und bekanntere Institutionen ins Wanken geraten werden. Die kleineren Kartenhäuser fallen bereits in sich zusammen (The Mortgage Lender Implode-O-Meter).

Der nächste Kandidat ist Fremont General (FMT), die gestern eine Unterlassungsanordnung der U.S. Federal Deposit Insurance Corporation (FDIC) erhalten hat, weil die Kreditgeschäfte ohne effektives Risikomanagement betrieben werden und somit Kreditausfälle hochwahrscheinlich sind.

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