Trading Day 2007-02-15 Ausblick
Guten Morgen!
Nach den guten Kurszuwächsen gestern dürfte für heute erst einmal die Luft
raus sein, außer es kommen deutlich positive Überraschungen bei den
zahlreichen und wichtigen Meldungen zur US Konjunktur. Ansonsten dürfte
das “option pinning” zum morgigen Verfallstag anfangen. Ich erwarte also
etwas Volatilität intraday, aber einen im Ganzen doch eher richtungslosen Handel.
Unternehmenszahlen werden u.a. von ABB, Zurich Financial, Credit Suisse, Voestalpine, ING, Wienerberger, Diageo, BNP Paribas, Danone, L’Oreal, Thomson, Akzo Nobel und Michelin erwartet.
Die Vorgaben aus Asien sind aktuell (7:45 Uhr) satt positiv: Nikkei +0,8% auf ein neues Sieben-Jahres-Hoch, Hang Seng +1,6%, Kospi +1,6%.
Am Wochenende kommt der Frühling, für heute wünsche ich Euch aber erst einmal einen erfolgreichen Tag.
Termine
- 14:30 Uhr US Empire State Mfg Survey
- 14:30 Uhr US Import and Export Prices
- 14:30 Uhr US Jobless Claims
- 15:00 Uhr US Treasury International Capital
- 15:15 Uhr US Industrial Production
- 18:00 Uhr US Philadelphia Fed Survey
Schlagzeilen
- Wie gestern schon angedeutet hat Ben es mit seinen Aussagen zur Geldpolitik wieder einmal geschafft: Dow Jones schließt auf Rekordhoch mit einem Feuerwerk an der Wall Street
- Dem Alpha auf die Sprünge helfen: “So wie Profis über Leerverkäufe ihre Portfoliorenditen erhöhen, können Privatanleger mit Derivaten von Kursverlusten profitieren.” – Ja, ja, ja, ja, alles schön und gut, alles prima. Scheinbar kann man nur gewinnen, oder? Vom umgekehrten Fall, also bei steigenden Kursen Verluste machen, redet natürlich niemand. Short Selling ist ja sooo einfach…
- Kräftiges Wachstum in Deutschland und im Euro-Raum
- Das ist natürlich Honig für die EZB
- Silberpreis – ETFs halten große Positionen – Laut Société Générale Cross Asset Research etwa 21.500 Tonnen Silber, das entspreche einer Nachfrage von ca. neun Monaten.
- An den Metallmärkten fallen die Preise
- FYI: Die Gebrüder Hunt verzocken sich am Silbermarkt
- Fondsmanager bei Rohstoffen zurückhaltend
- Preis für Sojamehl läuft nach oben
- Angst vor der Zwiebelkrise. In nur zwei Wochen sind die Preise für ein Kilogramm Zwiebeln in der Hauptstadt Neu-Delhi von 13 Rupien (22 Euro-Cent) auf bis zu 30 Rupien gestiegen. Das gab es vor knapp 400 Jahren schon einmal, allerdings bei Tulpenzwiebeln. Während der Großen Tulpenmanie stiegen die Preise von 1634 bis 1637 auf das über 50-fache an. Futures auf Zwiebeln sind (soweit ich weiß) in den USA seit Ende der 50er Jahre verboten.
- Müntefering fordert Regeln für “Heuschrecken”
- „Eine Regulierung der Hedge-Fonds würde nicht greifen” – Edgar Meister vom Vorstand der Deutschen Bundesbank
- Die privaten Banken machen sich für eine Privatisierung der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) stark.
- Volatilität legt Verschnaufpause ein – Hallo? Welche Volatilität?
- Die Anleger werden langsam euphorisch – Ihr auch?
- Ausländische Investoren sind optimistischer. Optimistischer als eurphorisch? Geht das?
- „Der Aktionärsaktivismus verstärkt sich“. Jüngster Schrei sind Pik-Finanzierungen (“payment-in-kind“). Blubb.
- Depotschutz ist günstig geworden
- Nicht nur die privaten Anleger: Private Equity – Banken kommen Beteiligungsfonds in die Quere
- Europäische Bankaktien profitieren vom positiven Umfeld
- Bernanke-Äußerungen beflügeln Banken-Titel
- Zahmer Preisausblick beflügelt Bonds
- Warum lohnt sich das eigene Häuschen nicht? – Erklär mir die Welt (Teil 35)
- Also lieber in Fonds investieren? Immobilienaktien sind gefragt
- Oder Aktien? Bauaktien stabilisierten den MDax
- „Public Private Partnership“ auf die Spitze getrieben.
- Deutsche Börse steigt bei Bombay Stock Exchange ein
- US-Einzelhandelsumsatz stagniert
- Fed sieht Konjunktur optimistisch
- Begnadete Zocker – In der Politik, beim Pokern und anderswo.
- “Ich hoffe, dass alle einsehen, dass man so nicht erfolgreich regieren kann.” – Franz Müntefering
- Forbes 40 Germany